Rezension: Greg Iles – Leises Gift

Greg Iles - Leises GiftDie Schwester von Alex Morse ist schwer krank. Auf dem Sterbebett berichtet sie ihr, das ihr Mann sie umbringen möchte. Alex verspricht ihr, sich der Sache anzunehmen, sich um den Neffen zu kümmern und ihn zu schützen.

Bei ihren Ermittlungen und Nachforschungen findet sie die Motive ihres Schwagers. Und sie findet weitere Opfer, die innerhalb recht kurzer Zeit überraschend an einer schweren Krankheit gestorben ist.

Beweise, dass der Scheidungsanwalt hinter dieser Geschichte steckt, findet sie allerdings nicht. Aber sie kann das nächste Opfer – Dr. Chris Shepard – ermitteln. Zusammen mit ihm und ihrem Onkel (ein alter Privatdedektiv) macht sie sich auf die Suche nach Beweisen und nach den Hintermännern.

Greg Iles liefert mit “Leises Gift” mal wieder einen guten und spannenden Thriller ab. Die Idee, jemand mit einer Krankheit umzubringen und so keine Ermittlungsansatz zu bieten, fand ich gut und originell. Da fragt man sich zwangsläufig, ob das nicht auch in Wirklichkeit geht oder womöglich auch passiert.

Zum Glück verzichtet Iles auf unlogische Überraschungsmomente. Obwohl hierdurch das Ende der Geschichte absehbar ist, bleibt die Geschichte spannend. Auch die Umsetzung und der Schreibstil weiß zu gefallen.

Iles hat es mal wieder geschafft, sein überdurchschnittliches Niveau zu halten – ein typischer Iles halt. Daher empfehle ich auch diesen Roman weiter.

Greg Iles- Leises Gift – ISBN 3404159675 – 600 Seiten – 9,95 Euro

This blog uses DigoWatchWP an anti-fraud plugin for Wordpress.