Rezension: Lisa Jackson – Ewig sollst du schlafen

Lisa Jackson - Ewig sollst du schlafenDiesen Roman habe ich bereits vor einigen Wochen gelesen, hatte aber irgendwie bisher keine rechte Lust eine Rezension hierüber schreiben. Vielleicht lag es auch einfach an dem Buch.

Worum geht es? Eine junge Frau wacht orientierungslos auf und merkt dann, dass sie in einem Sarg eingesperrt ist. In dem Sarg befindet sich allerdings auch noch ein Toter. Und auch die junge Frau stirbt. Recht schnell erfährt der Leser, das es sich hierbei nicht um einen Einzelfall handelt. Den die Särge, obwohl vergraben, werden gefunden.

Die ehrgeizige Journalistin Nikki Gillette nimmt die Ermittlungen auf und stellt sich die Frage, was die Opfer verbindet. Gibt es eine Verbindung zu den Toten in den Särgen, die schon vor längerer Zeit verstorben waren?

Der Plot hörte sich interessant an und hat mich bewogen, das Buch zu lesen. Die Grundidee ist interessant und die Geschichte verfügt auch über einen Spannungsbogen.

Der eher einfache Schreibstil hat mich persönlich aber weniger angesprochen. Die Auflösung der Geschichte stellt für mich aber das größte Übel da. Auf den letzten Seiten wird ein Täter präsentiert, der im Laufe des Buches keine Rolle gespielt hat und allenfalls zwischendurch mal erwähnt wurde. Dabei hätte jeder Ermittler bei einer halbwegs ordentlichen Aufklärung diesen Täter in Betracht ziehen müssen.

Ich meine auch, das man aus der Geschichte hätte mehr machen können oder vielleicht sogar hätte mehr machen müssen.

Richtig schlecht ist es nicht, richtig gefallen hat es mir aber auch nicht. Eine Empfehlung möchte ich daher nicht aussprechen.

Lisa Jackson – Ewig sollst du schlafen – ISBN: 3426631784 – 624 Seiten  – 8,95 Euro

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