Rezension: Jeffery Deaver – Das Teufelsspiel

Jeffery Deaver - Das TeufelsspielEine sechzehnjährige Schülerin ermittelt für einen Schulaufsatz in einer Bibliothek. Plötzlich erscheint ein Mann mit einer Maske und versucht das Mädchen umzubringen. Doch das Mädchen kann entkommen. Die Indizien sprechen dafür, das er sie vergewaltigen wollte.

Rhyme und Sachs untersuchen den Tatort, befürchten sie doch, dass der Mann sich nun an ein anderes Mädchen vergreifen wird.

Auf offener Straße wird der leitende Bibliothekar erschossen. Die Spuren ergeben, dass er von einem Profikiller erschossen wurde, der auch keine Rücksicht auf unschuldige Passanten nimmt.

Nur was haben die beiden Fälle miteinander zu tun? Sollte das Mädchen, das nach einem Vorfahren recherchierte, welcher sich vor 140 Jahre ereignete, doch nicht vergewaltigt sondern mundtot gemacht werden? Du Suche nach dem Killer und den wahren Gründen beginnt mit einer Reise in die Vergangenheit.

Der Roman von Deaver fängt spannend an, lässt dann aber leider etwas nach. Deaver schafft es aber, im letzten Drittel durch einige Wendungen für kleine Überraschungen und neue Spannungsmomente zu sorgen. Gefallen hat mir die historische Spur und die Suche in der Vergangenheit der Familie des Mädchen.

Das Teufelsspiel ist ein typischer Rhyme/Sachs-Thriller von Jeffery Deaver. Und das meine ich im positiven wie auch negative Sinne. Er reiht sich lückenlos in die Reihe mit dem bekannten Ermittlerpärchen ein und bietet daher erstmal nicht viel Neues. Aber wer die anderen Romane mit den Beiden mag, macht mit diesem Buch sicherlich nichts falsch.

Unter Strich bietet der Roman solide Unterhaltung für Thriller-Fans.

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Jeffery Deaver – Das Teufelsspiel – ISBN 978-3442368297 – 536 Seiten –  8,95 Euro

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