Rezension: Ken Follett – Eisfieber

Toni Gallo ist eine ehemalige Polizistin und seit einiger Zeit Sicherheitschefin eines Labors in Schottland, wo mit gefährlichen Viren gearbeitet wird.

Ein Mitarbeiter entwendet unmittelbar vor den Weihnachtsferien ein Kanichen und stirbt qualvoll. Kurz darauf hacken  Verbrecher das Sicherheitssystem und dringen in die hoch gesicherte Firma und entwenden Proben tödlicher Viren.

Die Suche nach den Tätern und der Viren wird durch einen starken Schneesturm erschwert. Und Toni weiß nicht, das einer der Täter der Sohn des Inhabers ist, der sich an seinen Vater rächen möchte. Während dessen treffen die übrigen Familienmitglieder auf dem Anwesen der Familie zu obligatorischen Weihnachtsfeier ein.

Dieser Roman von Ken Follett ist einfach ein einfacher Thriller und passt daher nicht ganz in die Reihe der anderen Bücher und Thriller von ihm, bei denen es sich in der Regel eher um politische oder historische Thriller oder Romane handelt. Der Grundgedanke gefällt mir eigentlich ganz gut, auch wenn die Ideen “Diebstahl von Viren”, “Wintereinbruch” oder “Show-Down auf dem Familienanwesen” nicht wirklich neu sind.

Zum Ende hin nimmt die Dramatik und Spannung zu. Insbesondere hier übertreibt es Follett  und bedient sich Klischees. So wird jemand zweimal mit dem Auto überfahren und wie in einem schlechten Film hat das “Opfer” nur ein Bein gebrochen. Leider wird hierdurch die Geschichte immer unglaubwürdiger.

Aber man hätte aus der Geschichte mehr machen können und von Follett kann man auch mehr erwarteten, den er kann es besser. Es ist ein leicht unterdurchschnittlicher Thriller und ein deutlich unterdurchschnittlicher Follett.

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Eisfieber – Ken Follett – ISBN 978-3404156689 – 464 Seiten – 9,95 Euro

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