Beiträge der Kategorie 'Gesehen, gelesen, gehört'

Buchempfehlung – Magnum Magnum

Buch Magnum MagnumZum Fest habe ich mich selber mit einem tollen Fotobuch beschenkt. Wer tolle Fotos mag, möchte ich es an Herz legen, schaut es euch an.

Magnum ist vermutlich die älteste und bekannteste Fotoagentur und hat 2003 zum 70jährigen Bestehen eine besonderes Buch aufgelegt.

Die Sonderausgabe ist im Frühjahr 2014 erschienen und ist aktuell für 29,90 Euro zu haben. 568 Seiten voller Fotos von 70 Magnum Fotografen. Nicht alle nett anzusehen, einige machen schon nachdenklich (aber nicht alle!) Aber man bekommt eine guten Überblick über die Fotos von Magnum.

 

 

Buch Magnum Magnum

 

 

 

 

 

 

 

 

Buch Magnum Magnum

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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Zoom Gelsenkirchen

dsc_1296_nIn den vergangenen Jahren habe ich immer mal wieder vom Zoo in Gelsenkirchen („Zoom Erlebniswelt“) Gutes gehört oder gelesen. Entsprechend hoch waren  meine Erwartungen, als wir ihn nun vor einigen Tagen zum ersten Mal aufsuchten.

Das Wetter war durchwachsen. Trotzdem war der Zoo recht gut besucht. An sonnigen Tagen dürfte da der Teufel los sein. An der Kasse hing erfreulicherweise ein Schild, das auf die Kooperation mit dem ADAC hinwies. So gab es 10 % Rabatt! Bei einem Eintrittspreis von 55 Euro für die Familie war das schon einmal erfreulich. Auch die Preise von Getränken, Eis und Essen bewegte sich im erwarteten oberen Bereich.

Der Park ist in drei Bereiche geteilt: Afrika, Asien, Alaska.dsc_1340_n

Direkt hinter dem Eingang ist ein einladender Platz, von die drei Erlebniswelten betreten werden können.

dsc_1362_n Zoom GelsenkirchenJörg ArlandtDie Zoo und die Gehege sind in der Regel großzügig ausgelegt, das kommt den Tieren und den Besuchern entgegen. Aber das kann man von einem Zoo, der mehr oder weniger komplett neu aufgebaut wurde, erwarten.

Ansonsten bietet der Zoo in Gelsenkirchen ein paar Besonderheiten, wie die Bootstour durch „Afrika“ und die Eisscholle in „Alaska“. Ansonsten unterscheidet er sich nicht im Großen und Ganzen wesentlich von anderen modernen Zoos. Einen ähnlichen Safaripark bietet beispielsweise der Arnheimer Zoo seit rund 20 Jahren.

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Vielleicht waren unserer Erwartungen (aufgrund des Hype der letzten Jahre) zu hoch, aber wir waren etwas enttäuscht. Mein Resümee: Man kann ihn sich ansehen, man sollte aber nicht mehr erwarten, als was er ist: ein Zoo.

Alle 11 sehenswerten Fotos findest Du in der Bildergalerie

Rezenssion – David Baldacci – Die Wächter

Im Thriller „Die Wächter“ von David Baldacci führt uns wieder in die Welt der Geheimdienste. Die Hauptprotagonisten sind vier Männer, die einen geheimen Klub gegründet haben und dessen Zweck alleine die Aufdeckung von Verschwörungen ist. Natürlich sind die vier älteren Herren etwas verschroben ;-). Zufällig beobachten sie einen Mord, der reichlich Raum für Spekulationen lässt. Alex Ford, ein weiterer Protagonist, ist ein Agent vom Secret Service, der diesen Mord ein einen Regierungsbeamten untersuchen soll.

Die Verschwörung, die sich Baldacci ersonnen hat, kann man sicherlich als vielschichtig bezeichnen, vielleicht schon etwas arg überzogen. Islamische Terroristen ok, Agenten von Nord-Korea vielleicht, zusammen in einem Roman? Ich weiß nicht … einige Stellen wirken arg konstruiert.

Seine neuen Hauptprotagonisten hätte vielleicht noch einen Schuss Tiefe vertragen können, zumal es mit diesen bereits zwei weitere Romane („Die Spieler“ und „Die Sammler“) gibt.

Ansonsten ist „Die Wächter“ ein typischer „neuerer“ Baldacci, ein Agenten-Thriller mit etwas Aktion und einer kleinen Lovestory und einem ganz interessanten Hintergrund-Plot. Leider knüpft es nicht an seine ersten Bücher wirklich überragenden Ideen an. Wer allerdings die neueren Thriller von ihm mang, wird auch mit diesem Buch unterhalten. Es ist aber sicherlich keines, welches man unbedingt gelesen haben muss.

David Baldacci – Die Wächter – ISBN 978-3-404-16319-9 – 588 Seiten – 9,95 Euro

 

Film/DVD: The Book of ELI

Dreißig Jahre nach dem großen Krieg ist die Erde nahezu zerstört. Es gibt keine Obrigkeit mehr, die wenigen Menschen, die überlebt haben, kämpfen ums Überleben. Eli, ein Einzelgänger, wandert durch diese öde Landschaft Richtung Westen. In seinem Rucksack trägt er ein Buch, sein Buch. Täglich liest er es. Auf seinem Weg kommt er in einen Ort, in dem der Despot Carnegie dank seiner Bande herrscht. Carnegie will unbedingt Elis Buch besitzen. Doch Eli gelingt mit seinem Buch die Flucht.

The Book of Eli ist ein Endzeitfilm, das wird ab der ersten Minute klar. Die Trostlosigkeit ist offensichtlich, den das Bild ist durchgängig in Sepiafarbtönen gehalten. Deutlich wird das auch durch einige Anfangsszenen. Beispielsweise beobachtet Eli, wie eine Bande ein Paar überfällt, die eine Person (vermutlichen den Mann) sofort tötet und die Frau verschleppt. Doch er greift mit den Worten „bleibt auf Deinem Weg“ nicht ein. Also kein typischer Held wie man ihn aus anderen Endzeitfilmen kennt. Der Film ist recht spannend, hält einige Überraschungen bereit und hat ein unerwartetes Ende.

Denzel Washington glänzt in einer für ihn sicherlich untypischen Rolle, nicht smart, kein Lächeln, dafür unrasiert und wortkarg – aber überzeugend. Interessantes Stilmittel ist der Wechsel zwischen den Actionszenen mit schnellen Schnitten und den langsameren Passagen, die schon fast wie SlowMotion wirken. Die Musik ist eher unauffällig. An Bild und Ton ist nichts auszusetzen, die Ausstattung der DVD ist für eine SingelDVD in Ordnung.

Mir hat der Film gut gefallen! Ein Film, den man sich auch ein zweites Mal ansehen kann.

[moviepilot.de] [movieman.de] [wikipedia]

Film/DVD: Heroes of War Assembly

Kurz nach dem zweiten Weltkrieg tobt immer noch der Bürgerkrieg in China. Die Kompanie von Hauptmann Gu Zidi soll stark dezimiert eine Kohlemine unter allen Umständen vor den gegnerischen Truppen verteidigen, notfalls bis zur letzten Patrone. Die 49 Kämpfer werden innerhalb von drei Angriffswellen vollständig aufgerieben.

Die Sunday Times schrieb „Der beeindruckendste Kriegsfilm seit Der Soldat James Ryan“.

Der Klapptext und die Sunday Times haben recht, wenn man den Film gut nach der Hälfte ausschaltet und den Film bis hier bewertet. Die erste Stunde ist wirklich ein Knaller. Krieg pur, realistisch, nah und beeindruckend. Als die Schlacht nach gut einer Stunde zu Ende war, dachte ich für einen Augenblick, dass der Film zu Ende wäre.

Doch dann ein Bruch und Sprung in den Korea-Krieg und dann einen weiteren Sprung in die Nachkriegsära. Im zweiten Teil steht nun das Leben des Hauptmanns Zidi als alleiniger Überlebender im Mittelpunkt. Und dieser zweite Teil gefiel mir gar nicht. In diesem Teil hätte ich mir gewünscht, das deutlicher wird, was so ein Krieg mit den Überlebenden macht. Doch statt dessen Einsatz-Dialoge ohne Tiefe. Auch ist der Film an einigen Stellen nicht stimmig, so endet die Sequenz des Korea-Krieges damit, das Zidi auf einer Tretmine kniet. Dann ein Schnitt, doch wie kam er von der Tretmine wieder runter? Wird im ganzen Film leider nicht beantwortet.

Kurz nach dem zweiten Weltkrieg tobt immer noch der Bürgerkrieg in China. Die Kompanie von Hauptmann Gu Zidi soll stark dezimiert eine Kohlemine unter allen Umständen vor den gegnerischen Truppen verteidigen, notfalls bis zur letzten Patrone. Die 49 Kämpfer werden innerhalb von drei Angriffswellen vollständig aufgerieben.

Die Sunday Times schrieb „Der beeindruckendste Kriegsfilm seit Der Soldat James Ryan“.

Der Klapptext und die Sunday Times haben recht, wenn man den Film gut nach der Hälfte ausschaltet und den Film bis hier bewertet. Die erste Stunde ist wirklich ein Knaller. Krieg pur, realistisch, nah und beeindruckend. Als die Schlacht nach gut einer Stunde zu Ende war, dachte ich für einen Augenblick, dass der Film zu Ende wäre.

Doch dann ein Bruch und Sprung in den Korea-Krieg und dann einen weiteren Sprung in die Nachkriegsära. Im zweiten Teil steht nun das Leben des Hauptmanns Zidi als alleiniger Überlebender im Mittelpunkt. Und dieser zweite Teil gefiel mir gar nicht. In diesem Teil hätte ich mir gewünscht, das deutlicher wird, was so ein Krieg mit den Überlebenden macht. Doch statt dessen Einsatz-Dialoge ohne Tiefe. Auch ist der Film an einigen Stellen nicht stimmig, so endet die Sequenz des Korea-Krieges damit, das Zidi auf einer Tretmine kniet. Dann ein Schnitt, doch wie kam er von der Tretmine wieder runter? Wird im ganzen Film leider nicht beantwortet.

Der Film soll übrigens auf wahre Tatsachen beruhen und wurde tatsächlich in China produziert.

Unter Strich ist der Film eine Enttäuschung, daher keine DVD-Kauf-Empfehlung.

[moviepilot] [movieman]

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