Beiträge der Kategorie 'Buch'

Buchempfehlung – Magnum Magnum

Buch Magnum MagnumZum Fest habe ich mich selber mit einem tollen Fotobuch beschenkt. Wer tolle Fotos mag, möchte ich es an Herz legen, schaut es euch an.

Magnum ist vermutlich die älteste und bekannteste Fotoagentur und hat 2003 zum 70jährigen Bestehen eine besonderes Buch aufgelegt.

Die Sonderausgabe ist im Frühjahr 2014 erschienen und ist aktuell für 29,90 Euro zu haben. 568 Seiten voller Fotos von 70 Magnum Fotografen. Nicht alle nett anzusehen, einige machen schon nachdenklich (aber nicht alle!) Aber man bekommt eine guten Überblick über die Fotos von Magnum.

 

 

Buch Magnum Magnum

 

 

 

 

 

 

 

 

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Rezenssion – David Baldacci – Die Wächter

Im Thriller „Die Wächter“ von David Baldacci führt uns wieder in die Welt der Geheimdienste. Die Hauptprotagonisten sind vier Männer, die einen geheimen Klub gegründet haben und dessen Zweck alleine die Aufdeckung von Verschwörungen ist. Natürlich sind die vier älteren Herren etwas verschroben ;-). Zufällig beobachten sie einen Mord, der reichlich Raum für Spekulationen lässt. Alex Ford, ein weiterer Protagonist, ist ein Agent vom Secret Service, der diesen Mord ein einen Regierungsbeamten untersuchen soll.

Die Verschwörung, die sich Baldacci ersonnen hat, kann man sicherlich als vielschichtig bezeichnen, vielleicht schon etwas arg überzogen. Islamische Terroristen ok, Agenten von Nord-Korea vielleicht, zusammen in einem Roman? Ich weiß nicht … einige Stellen wirken arg konstruiert.

Seine neuen Hauptprotagonisten hätte vielleicht noch einen Schuss Tiefe vertragen können, zumal es mit diesen bereits zwei weitere Romane („Die Spieler“ und „Die Sammler“) gibt.

Ansonsten ist „Die Wächter“ ein typischer „neuerer“ Baldacci, ein Agenten-Thriller mit etwas Aktion und einer kleinen Lovestory und einem ganz interessanten Hintergrund-Plot. Leider knüpft es nicht an seine ersten Bücher wirklich überragenden Ideen an. Wer allerdings die neueren Thriller von ihm mang, wird auch mit diesem Buch unterhalten. Es ist aber sicherlich keines, welches man unbedingt gelesen haben muss.

David Baldacci – Die Wächter – ISBN 978-3-404-16319-9 – 588 Seiten – 9,95 Euro

 

Rezenssion – Sara Paretsky – Schadenersatz

Die junge Detektivin Vic Warshawski wird mit der Suche nach einem jungen Mann von dessen Vater beauftragt. Der anfängliche einfache Auftrag gestaltet sich schwieriger als gedacht. Sie findet den Mann ermordet in dessen Wohnung am Küchentisch sitzend. Als Warshawski dessen Vater und ihren Auftraggeber aufsucht, muss sie leider feststellen, dass es sich hierbei nicht um ihren Auftraggeber handelt. Die Art der Tötung lässt auf einen Auftragskiller schließen. Nur warum sollte man den jungen Mann ermorden? Und wie kam der Mörder in die Wohnung? Wer hat ihr diesen seltsamen Auftrag erteilt? Was hat das Verschwinden der Freundin des Opfers damit zu tun?

Die Romanheldin unterscheidet sich erfrischend von Protokonisten anderer Thriller, insbesondere von amerikanischen Autoren. Sie ist jung, nicht versoffen, prügelt sich nicht ständig, hat anfänglich nicht mal eine Waffe  und hat keine Erfahrung mit der Suche nach Vermissten und Mördern. Paretsky versucht erst gar nicht, durch unlogische Verstrickungen einen unnatürlichen Spannungsbogen zu erzeugen. Die Geschichte ist angenehm unkompliziert und angenehm zu lesen. Der Roman hat mich jedenfalls gut unterhalten und eignet sich sicherlich als Begleitung für Strand oder Bahnfahrt.

Sara Paretsky – Schadenersatz – 318 Seiten – ISBN 978-3-570-06829-8 – Stern-Krimi-Edition

Rezension: David Baldacci – Die Kampagne

Ein Hersteller von Waffen stellt fingierte Videos ins Internet, in denen behauptet wird, das Russland Bürgerrechtler foltert und ermordet. Russland streitet natürlich alles ab. Durch weitere fingierte Geschichte nehmen die Spannungen zwischen den Großmächten USA, Russland und China zu. Ein Wettrüsten beginnt, einer neuer kalter Krieg scheint unausweislich.

Shaw, ein Agent einer internationalen Geheimorganisation und die Reporterin Katie kommen dem Betrug auf die Spur und geraten hierdurch an in die Fänge des Waffenherstellers, der über Leiche geht, um seine Ziele zu verwirklichen.
Der neuste Roman von Baldacci ist gleich als Taschenbuch erschienen und hat eigentlich gute Kritiken erhalten. Auch ein guter Freund von mir hat mir „Die Kampagne“ wärmstens empfohlen.

Aber ehrlich gesagt, hat mir dieser Roman von Baldacci nicht so zugesagt.
Die Idee, eine Wirklichkeit durch eine fingierte Geschichte zu erschaffen und hierdurch Meinungen und Politik maßgeblich zu beeinflussen, fand ich klasse. Schon jetzt haben mehrfach Hersteller versucht, durch fingierte Videos und Blogbeiträge eine positive Stimmung für ihre Produkte zu schaffen. Für den Leser war diese Werbung nicht zu erkennen. Auch übernehmen viele Menschen Informationen aus dem Internet, ohne sich Gedanken darüber zu machen, welchen Wahrheitsanteil diese Information hat. Daher ist die Idee von Baldacci durchaus real.

Nur was hat Baldacci aus der Idee gemacht? Die Charaktere werden recht oberflächlich beschrieben. Die Absicht des Waffenherstellers ist von Anfang an bekannt, die Handlungen und das Ende ist hierdurch absehbar. Baldacci springt recht häufig zwischen den verschiedenen Erzählsträngen hin und her, da die Kapitel für ihn ungewöhnlich kurz sind. Kurzum, mir hat der Erzählstil gar nicht gefallen.

Für mich ist daher „Die Kampagne“ ein unterdurchschnittlicher Roman von Baldacci. Schade, er kann es doch.

David Baldacci – Die Kampagne – ISBN: 978-3404163687 – 476 Seiten – 9,99 Euro

Rezension: John Katzenbach – Die Anstalt

John Katzenbach - Die AnstaltFrancis Petrel, genannt C-Bird, wird in eine psychiatrische Klinik zwangseingewiesen. Eines Nachts wird eine Krankenschwester umgebracht und in einem Ritual werden ihr vier Fingerspitzen abgeschnitten. Wie konnte der Mörder, der vermutlich einer der Patienten ist, sich in dem Gebäude oder auf dem Klinikgelände frei bewegen, wenn die Patienten in Schlafsälen eingeschlossen werden? Wo ist die Tatwaffe und wo sind die Fingerkuppen geblieben?

Eine junge Staatsanwältin erkennt das Muster eines Serienmörders, quartiert sich in die Klinik ein und versucht nun von innen mit Hilfe von C-Bird und einem anderen Patienten, das Rätsel zu lösen. Doch als sie dem Mörder näher kommen, passieren weitere Morde.

Zwanzig Jahre später, zwischenzeitlich entlassen, hört Francis wieder Stimmen und erlebt das Ganze ein weiteres Mal.

Katzenbach wählt für diesen Thriller einen interessanten, für mich neuen Ansatz, in dem er dem Leser die Geschehnisse aus Sicht eines Geisteskranken schildert. Einem Menschen der Stimmen hört und fiktiven Gestalten als Real wahrnimmt.

So manches Mal überlegt man als Leser, was real und was in der Fantasie von C-Bird passiert. Letztendlich lebt die Geschichte hiervon. Doch leider überstrapaziert Katzenbach mit rund 750 Seite diese gute Idee etwas. Einhundert Seiten weniger hätten es auch getan. Das Ende, das sei an dieser Stelle verraten, ist gerade zu trivial. Ansonsten ist handwerklich nichts gegen dieses Buch einzuwenden.

Sicherlich ist „Die Klinik“ nicht schlecht, erreicht aber einfach nicht die Klasse des Romans „Der Patient“. Dieser Roman hat mir eindeutig besser gefallen.

„Die Klink“ bekommt daher von mir eine eingeschränkte Empfehlung. Sehr gute Idee, halbwegs gut umgesetzt, aber leider mit etwas Länge.

John Katzenbach – Die Anstalt – ISBN: 978-3426629833 – 748 Seiten – 9,95 Euro

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