Beiträge aus dem Monat Juli 2006

Rezension: David Baldacci – Der Abgrund

David Baldacci - Der AbgrundWeb London ist Agent beim FBI, konkret bei dem Eliteteam “HRT” (Hostage Rescue Team = Geisel Befreiungs Team). Bei der Einnahme eines Gebäudes gerät sein Team in ein Hinterhalt. Das gesamte Team wird durch eine Falle getötet, nur London überlebt.

Sollte tatsächlich, wie es den ersten Anschein hat, ein Drogenkartell hinter diesem Anschlag stehen?

Neben der Nachforschung, warum sein gesamtes Team kaltblütig hingerichtet wurde, spielt in einem zweiten Strang eine vor Jahren misslungene Befreiungsanktion eine Rolle.

Eine rechtsradikale Gruppe hatte vor fünf Jahre eine Schule besetzt. Nun wurde der beteiligter Richter, der Rechtsanwalt sowie eine weitere Person durch Attentate umgebracht. Web und ein Kollege sollen nun die Eltern des Kindes, welches bei der Befreiung zu Tode gekommen ist, schützen. Und in der Tat, auch auf die Eltern wird ein Bombenanschlag verübt.

Ab den ersten Seite geht in diesem aktiongeladenen Thriller die Post ab. Baldacci schafft es, den Spannungsbogen über weite Teile der rund 630 Seiten hoch zu halten.

Im Vergleich zu anderen Romanen von Baldacci hat dieses Buch mehr Aktion, dafür weniger Tiefgang. Gelegentlich geht der Heldenepos (weiter Dienst trotz schwerste Kopfverletzungen) etwas zu weit. “Der Abgrund” ist dennoch ein gelungener Thriller, der immer wieder überraschende Momente für seinen Leser parat hält.

David Baldacci – Der Abgrund – ISBN 3-404-15290-5 – 637 Seiten – € 8,90

Krefelder Zoo

Krefelder ZooBei sehr sommerlichen Temperaturen (rund 35 Grad) haben wir heute den Krefelder Zoo besucht.

Der Zoo liegt mitten in der City von Krefeld. Kostenfreie Parkplätze findet man direkt neben dem Zoo. Leider bekommt man keinen kostenlosen Lageplan an der Kasse, entweder vorher ausdrucken oder den Führer für 2,50 Euro kaufen (im Park selber nur eine stationäre Übersichtskarte)

Krefelder ZooDas kleine Kassenhäuschen vermittelt gleich, das man wohl nicht mit diesen Besucherzahlen rechnet, die man häufig in anderen Zoos findet. Der Eintritt ist relativ günstig (Erwachsene 7 Euro, Kinder 3 Euro, Familien 18 Euro).

Der Krefelder Zoo ist 13 ha groß und wirkt dabei sehr großzügig. Bei den Gehegen wirken nicht zu klein und man hat häufig das Gefühl, das man den Tieren sehr nahe kommen kann. So ist das Gehege der Kamele nur durch einen kleinen ca. 30 cm tiefen Graben vom Weg getrennt.

Krefelder ZooDer Zoo hat sich auf Tiere von Südamerika spezialisiert. Dies wird deutlich in dem sehr gelungenes Südamerika-Haus. Dieses (dritte) Tropenhaus gefiel mir beispielsweise besser als das vergleichbare Tropenhaus des Burgers Zoo in Arnheim. Viele Tiere können sich in diesem Haus frei bewegen. Die Affen sind mittlerweile recht zutraulich :).

Aber auch die beiden anderen Häuser (für Affen und Vögel) sowie die Freigehege sind gut gelungen. Ich hatte auch den Eindruck, das großen Wert auf die Bepflanzung gelegt wird. So findet man an einigen Stelle auch schöne Pflanzen und Blumen. Der Zoo macht einen ordentlichen und gepflegten Eindruck.

Krefelder ZooIm Frühjahr wurde mehrfach über die Geburt des Spitzmaul-Nashorn “Davu” in der Presse mehrmals berichtet.

Wenn man sich Zeit zum Ansehen der Tiere nimmt und 1 – 2 kleinere Pause macht, braucht man für einen Durchgang ca. 6 Stunden.

Aufgrund der hohen Temperaturen waren sehr wenig Besucher im Zoo. Die hohen Temperaturen waren jedoch gut auszuhalten, da einige der Wege aufgrund der Baumbestände im Schatten lagen.

Wer einmal einen Zoo mit einer geringeren kommerziellen Ausrichtung und einer geringeren Besucheranzahl besuchen möchte, sollte den Krefelder Zoo besuchen – empfehlenswert.

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Eintrittspreise für Konzerte

Ich war schon länger nicht mehr auf einem Konzert und habe daher die Entwicklung der Eintrittspreise nicht verfolgt. Da habe ich heute gelesen, dass der Eintrittspreis für ein Madonna Konzert bis 190 Euro pro Person kostet. Nachgesehen, stimmt. Das ist doch unverschämt.

Da wären rund 70 – 100 Euro für ein Springsteen bzw. Williams Konzert schon fast als günstig zu bezeichnen, obwohl ich das auch schon für reichlich happig finde.

Sorry, aber mehr als 50 Euro würde ich für eine einfache Konzertkarte nicht bezahlen (beispielsweise Xavier Naidoo, den gibt es schon für knapp über 40 Euro).

Rezension: Thomas Gifford – Escudo

Thomas Gifford - EscudoEscudo von Thomas Gifford ist anders als sein bekanntester Roman Assassini oder Gomorrha und Protector, die ich ebenfalls schon gelesen habe. Wer diese Bücher kennt, erwartet eigentlich einen Thriller. Tatsächlich ist Escudo nicht mal ein Krimi. Es erinnerte mich von seiner Art eher an den Film “Der Clou“, also einer Ganovengeschichte.

Alves Reis wächst in ärmlichen Verhältnissen in Portugal um 1900 auf. Schon in jungen Jahren macht er sich auf, mit seiner schlitzohrige kriminelle Energie die Welt zu erobern. Anfänglich erschleicht er sich mit einem gefälschten Zeugnis einen guten Posten in der Kolonie Angola. Nach einem kurzfristigen Absturz plant er den Coup seines Lebens: er möchte die Lizenz zum Gelddrucken und gründet eine eigene Bank.

Ich finde das Buch einfach Klasse! Eine nette, sehr unterhaltsame Geschichte, die mich an einige Stellen zum Schmunzeln angeregt hat. Dabei wird die Geschichte im Flair der zwanziger Jahre beschrieben. Und gerade das macht dieses Buch aus, nur dieser Zeit können Ganoven so angenehm sympathisch wirken. Empfehlenswert!

Die Geschichte klingt fantastisch, sie beruht aber auf wahre Tatsachen. Alves Reis, seine Komplizen und ihr Coup hat es tatsächlich gegeben. Reis hat sogar ein Buch geschrieben. Und die Portugiesen-Banknoten-Krise führte tatsächlich zum Sturz der Regierung. Siehe englische oder portugiesisches Seiten von Wikipedia.

Die englische Originalausgabe von Escudo ist bereits 1977 erschienen. Die deutsche Ausgabe wurde erst 2003 bzw. 2005 (Taschenbuch) nach dem Tod von Thomas Gifford am 31.10.2000 in Deutschland veröffentlicht. Es ist also Jahre vor dem Erscheinen seines bekanntestesten Werkes “Assassini” veröffentlicht worden.

Escudo – Thomas Gifford – ISBN 3-404-15291-3 – 605 Seiten

Fun-Video: Training der Italiener?

Training ItalienDieses Video belegt die extreme zielorientierte Trainingsmethoden einer Fußball-Manschaft, es könnten die Italiener gewesen sein. ;) Ansehen!

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