Beiträge aus dem Monat November 2009

P1i – Resümee

Pi1Über meine (ersten) Erfahrungen mit meinem Handy Smartphone P1i habe hier, hier, hier, hier und hier berichtet.

Jetzt, gut zwei Jahre, später habe bei der Verlängerung meines Mobilfunkvertrages ein neues Handy Smartphone bestellt. Dies möchte ich zum Anlass nehmen, ein abschließendes Resümee mit dem P1i zu ziehen und hierbei insbesondere auf die Probleme einzugehen.

Da eine solche Bewertung immer im Zusammenhang mit dem Nutzungsverhalten betrachtet werden sollte, hier ein paar Worte hierzu: Ich telefoniere relativ wenig, nutze das P1i überwiegend zum Empfangen (und seltener zum Versenden) von Emails, zum Surfen und Hören von Musik (mp3) auf dem Arbeitsweg (seit einem halben Jahr bis zu vier Stunden täglich im Zug). Ferner habe ich es als UMTS-Modem zum Surfen im Internet mit meinem Notebook via Bluetooth genutzt.

Am Meisten stört mich zurzeit die fehlende Möglichkeit, Adressen und Termine mit meinem Linux-Notebook zu synchronisieren. Anfänglich konnte ich beides zumindest mit Evolution abgleichen, aber richtig funktionierte das nicht. Mittlerweile klappt selbst das nicht mehr. Ansonsten war die Adressen- und Terminverwaltung grundsätzlich ok.
Wenn ich das P1i als UMTS-Modem genutzt habe, um mit meinem Notebook zu surfen, ist hierbei das P1i einige Male komplett abgestürzt. Selbst das Ein- bzw. Ausschalten war nicht mehr möglich.

Die Synchronisation per Bluetooth funktionierte auch nicht so, wie ich mir das vorstelle. Das könnte aber auch an meinem Betriebssystem (Kubuntu) liegen – so funktionierte die Fileübertragung nicht immer und eine automatische Reconnect klappte im Grund auch nicht.

Nach einem Upgrade des P1i und der Rücksicherung der Daten habe ich alle gespeicherten SMS verloren. :-(

Das P1i musste ich grundsätzlich täglich laden, nach einem normalen Arbeitstag mit An- und Abfahrt und entsprechender Nutzung war das Akku in der Regel mehr als zur Hälfte entleert. Ich denke aber, dass dies nicht untypisch ist.

Die Verarbeitung ist und war aber wirklich gut! Ansonsten möchte ich positiv hervorheben: Wipp-Tastatur und die IMAP-Unterstützung mit Push-EMail.

Letztendlich haben die ersten beiden Punkte dazugeführt, dass ich mich nach einem anderen Handy Smartphone umzusehen habe. Am Freitag habe es bestellt: Motorola Milestone.

Resümee: Unter Strich war ich nicht ganz zufrieden, aber eigentlich auch nicht unzufrieden.

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Rezension: John Katzenbach – Die Anstalt

John Katzenbach - Die AnstaltFrancis Petrel, genannt C-Bird, wird in eine psychiatrische Klinik zwangseingewiesen. Eines Nachts wird eine Krankenschwester umgebracht und in einem Ritual werden ihr vier Fingerspitzen abgeschnitten. Wie konnte der Mörder, der vermutlich einer der Patienten ist, sich in dem Gebäude oder auf dem Klinikgelände frei bewegen, wenn die Patienten in Schlafsälen eingeschlossen werden? Wo ist die Tatwaffe und wo sind die Fingerkuppen geblieben?

Eine junge Staatsanwältin erkennt das Muster eines Serienmörders, quartiert sich in die Klinik ein und versucht nun von innen mit Hilfe von C-Bird und einem anderen Patienten, das Rätsel zu lösen. Doch als sie dem Mörder näher kommen, passieren weitere Morde.

Zwanzig Jahre später, zwischenzeitlich entlassen, hört Francis wieder Stimmen und erlebt das Ganze ein weiteres Mal.

Katzenbach wählt für diesen Thriller einen interessanten, für mich neuen Ansatz, in dem er dem Leser die Geschehnisse aus Sicht eines Geisteskranken schildert. Einem Menschen der Stimmen hört und fiktiven Gestalten als Real wahrnimmt.

So manches Mal überlegt man als Leser, was real und was in der Fantasie von C-Bird passiert. Letztendlich lebt die Geschichte hiervon. Doch leider überstrapaziert Katzenbach mit rund 750 Seite diese gute Idee etwas. Einhundert Seiten weniger hätten es auch getan. Das Ende, das sei an dieser Stelle verraten, ist gerade zu trivial. Ansonsten ist handwerklich nichts gegen dieses Buch einzuwenden.

Sicherlich ist „Die Klinik“ nicht schlecht, erreicht aber einfach nicht die Klasse des Romans „Der Patient“. Dieser Roman hat mir eindeutig besser gefallen.

„Die Klink“ bekommt daher von mir eine eingeschränkte Empfehlung. Sehr gute Idee, halbwegs gut umgesetzt, aber leider mit etwas Länge.

John Katzenbach – Die Anstalt – ISBN: 978-3426629833 – 748 Seiten – 9,95 Euro

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amarok und Sampler

amarok ist ein KDE Programm zum Verwalten von mp3s. Die Songs werden automatisch eingelesen und in eine Datenbank eingetragen. Über die mp3-Tags kann ganz schnell nach Titel oder Interpret gesucht werden.

So weit so gut :-)

Amarok hat ein internes Flag, womit es Sampler kennzeichnet. So bald also auf einer CD mehrere Interpreten vorhanden sind, wird die CD (bzw. alle Stücke dieser CD) als Sampler gekennzeichnet. Das wäre soweit ja auch richtig.

Das führt dazu,  das in der Sammlungsübersicht alle diese Stücke, wenn man die Ansicht “Anzeige nach Interpret”,  unter dem Unterpunkt “Verschiedene Interpreten” einsortiert werden.

Das hat nun folgende Nachteile:

  • Wählt man einen bestimmten Interpret, werden seine Songs, die unter “verschiedene Interpreten” einsortiert wurden, nicht angezeigt.
  • Und wenn man sich alle Songs der “verschiedene Interpreten” anzeigen lässt, kann das bei einer großen Anzahl (> 5000) sehr lange dauern.

Was kann man tun? Einfach überall das Flag löschen. Das geht über amrok (aber nicht bei einer großen Anzahl :-O ) oder direkt in der mysql Datenbank ändern :-)

  1. mysql -h <server> -p amarokdb
  2. UPDATE tags SET sampler=false WHERE sampler = true;

Ach ja, gilt für die Version 1.4

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Stromberg

Stromberg 4. Staffel

So, wie angekündigt, liefen letzte Woche Dienstag auf Pro7 die ersten beiden Folgen der vierten Staffel von Stromberg. Übrigens, Stromberg wird immer Samstag Mittag wiederholt.

Am Freitag habe ich die DVD mit der kompletten vierten Staffel erhalten. Die restlichen acht Folgen habe ich selbstverständlich sofort am Wochenende geschaut.

Stromberg hat seine lange angestrebte Beförderung in der Tasche, verliert sie aber wieder durch seine ausgeprägten Eigenschaften mit dem Menschlichen. ;-) Prompt erfolgt die Versetzung in eine Außenstelle in einem kleinen Dorf. In den restlichen Folgen versucht Stromberg mit allen Mitteln wieder in die Zentrale versetzt zu werden und seinen alten Posten zurück zu erhalten.

Stromberg Dvd CoverHierbei wird er durch seine glücklose Art zu einer traurigen Gestalt. Die Fremdschämung hierbei ist für den Zuschauer fast nicht auszuhalten.

Ganz großes Kino … die Sprüche sind wieder 1a.

Ich denke allerdings, Zuschauer, die die ersten Staffel nicht gesehen haben, werden die vierte Staffel nicht ganz zu lustig finden oder das eine oder andere nicht einordnen können.

Die DVD bietet nur wenig „Stromberg“ Extra, sehenswert ist hier die Dokumentation vom Fan-Event mit Einblicken hinter den Kulissen und Interviews. Das Cover ist witzig gemacht, dürfte allerdings nicht allzu stabil sein.

In dem Sinne:

“Kollegen sind wie Pickel, die hat man auch ob man will oder nicht.” (Stromberg)

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Dell Studio 1537 Bios-Update

Beim KDE-Upgrade wurde auch ein neuer Kernel (2.6.31-14-generic) installiert. Die hier beschriebenen Probleme mit dem Dell Studio 1537 traten weiterhin auf:

  • Multimediatasten funktionieren nicht immer bzw. gehen von alleine an
  • Netz- bzw. Akkubetrieb wird nicht immer erkannt
  • Schlafmodus (Speicher und/oder Festplatte) funktioniert auch nicht immer

Mich wundert insbesondere, dass die beschriebenen Fehler nicht immer und nicht reproduzierbar auftreten.

Habe daher jetzt erstmal wieder die letzte BIOS Version (A08) installiert und den Kernel ohne die Option noapic gestartet. Beim ersten Test scheint alles zu funktionieren.

Download BIOS von Dell: LINK

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